Der Kreis als Arbeitgeber

Die Kreisverwaltung ist mit gut 1.200 Beschäftigten nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region, sondern sicher auch einer der interessantesten. Etwa 300 Beamte und 900 tariflich Beschäftigte verdienen ihren Lebensunterhalt – entweder in Vollzeit oder in Teilzeit – in den mehr als 50 Arbeitsbereichen der Verwaltung. Der Märkische Kreis fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 287 Frauen und 25 Männer arbeiten in Teilzeit.

Mit 26 Prozent ist der Frauenanteil bei den Führungspositionen der Kreisverwaltung durchaus beachtlich. Bei den Fachdienstleitungsstellen sind es sogar mehr als 48 Prozent. Selbstverständlich verfügt die Kreisverwaltung über einen Frauenförderplan. Bei einer Quote von elf Prozent erfüllt sie die gesetzlichen Vorgaben für die Beschäftigung von Schwerbehinderten mehr als deutlich.

Darüber hinaus bietet der Kreis seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf vielfältige Weise die Möglichkeit, sich fortzubilden und weiterzuentwickeln. Ein gutes Gesundheitsmanagement mit betrieblichen Ansprechpartnerinnen, einer Gleichstellungsbeauftragten sowie einem emsigen Personalrat runden das positive Bild der Kreisverwaltung als interessanten und modernen Arbeitgeber ab.

Teilzeitbeschäftigung

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Der Märkische Kreis fördert im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und seinen Möglichkeiten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Teilzeitbeschäftigung. Die Arbeitszeiten werden dabei sowohl vom Umfang als auch von den Arbeitszeitmodellen sehr flexibel gestaltet.

Im Jahr 2011 waren von den derzeit ca. 1200 Mitarbeitern der Kreisverwaltung 364 Teilzeitbeschäftigte. Darunter finden sich eine Reihe von individuell verschiedenen Arbeitszeitreduzierungen, sowohl geringfügige Reduzierungen in einem Stundenumfang von wenigen Stunden, als auch Beschäftigungsverhältnisse, die deutlich unterhalb einer Halbtagsbeschäftigung liegen.

Auf unter die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit haben 23,63 % aller Teilzeitbeschäftigten reduziert. 22,8 % aller Teilzeitbeschäftigten haben ihre Stundenzahl genau um die Hälfte reduziert.

Fortbildung

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Zur kontinuierlichen Qualifizierung in fachbezogenen Themen, aber auch in sozialen, methodischen, kommunikativen und EDV-technischen Kompetenzen nahmen auch im Jahr 2016 wieder zahlreiche Mitarbeiter an Fortbildungsveranstaltungen teil. Dafür werden zum einen die dezentral für fach- bzw. eng mitarbeiterbezogene Fortbildungen zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel genutzt, die in den jeweiligen Fachdiensten direkt und selbständig verwaltet werden. Zum anderen werden fachübergreifende Fortbildungen im Rahmen eines Jahresprogramms zentral angeboten.

Dieses Programm beinhaltet je nach Bedarf z.B. Führungskräfteschulungen, Seminare zu den Themen Kommunikation und Rechtsanwendung sowie Seminare für Ausbilder und Nachwuchskräfte. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass in besonderen Fällen in Absprache mit dem Fachdienst Personal individuelle Einzelmaßnahmen durchgeführt werden können.

Der Etat für diese zentralen Fortbildungen belief sich im Jahr 2016 auf 85.000 €.

Betriebliche Ansprechpartner

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Immer mehr Mitarbeiter fühlen sich durch ihre Arbeit mit immer neuen Herausforderungen und/oder Belastungen privater oder persönlicher Art überfordert. Das kann dazu führen, dass Beschäftigte den Anforderungen ihrer Tätigkeit nicht mehr gerecht werden können.

Der Märkische Kreis kümmert sich im Rahmen seiner betrieblichen Gesundheitsförderung darum, sich den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Gesundheit bzw. die Produktivität der Mitarbeiter zu stellen. Darum wurde zum 01.10.2011eine Vollzeitstelle eingerichtet, die mit zwei  teilzeitbeschäftigten Diplom-Sozialpädagoginnen besetzt ist, die über langjährige Berufserfahrung im psychosozialen Bereich verfügen.

Grundsätzlich ist die Tätigkeit der Betrieblichen Ansprechpartner darauf ausgerichtet, betroffenen Beschäftigten bei psychosozialen Problemen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Die Betrieblichen Ansprechpartner haben die Funktion fachkundiger Ansprechpartner für Betroffene, Führungskräfte sowie das kollegiale Umfeld. Alle geführten Gespräche und Vereinbarungen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Schwerbehinderte und Gleichgestellte

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Der Märkische Kreis ist gesetzlich verpflichtet, jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 5% schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Die jahresdurchschnittlich monatliche Beschäftigung ist im Jahr 2011 um mehr als einen Prozentpunkt auf 11 % (im Vorjahr 9,85 %) gestiegen. Die gesetzliche Vorgabe wird damit wieder deutlich erfüllt.

Ansprechpartnerin

Frau Epe
02351 / 966-6200
02351 966886200
s.epe@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Frau Epe

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Zuletzt aktualisiert am: 23.12.2016