Ausbildungsberuf Hygienekontrolleur/in

Ausbildungszeit: 3 Jahre (davon insgesamt 7 Monate theoretischer Unterricht an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf)

Ausbildungsbeginn: 01.12.2018

Einstellungsvoraussetzungen sind u.a. die Vollendung des 18. Lebensjahres zu Beginn der Ausbildung sowie mindestens die Fachoberschulreife oder der Hautschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen förderlichen Berufsausbildung und das Bestehen eines Auswahlverfahrens

Voraussetzungen/Anforderungsprofil

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Dieses Stellenangebot richtet sich an Bewerber/innen, die zu Beginn der Ausbildung das 18. Lebensjahr vollendet haben und entweder den Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife – (oder einen gleichwertigen Bildungsstand) oder den Hauptschulabschluss (oder einen gleichwertigen Bildungsstand) und zusätzlich eine förderliche Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer oder den erfolgreichen Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung zu Ausbildungsbeginn nachweisen können.

Bewerber/innen müssen über die Fähigkeit verfügen, sich in Problemstellungen aus dem Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens mit ihrem medienübergreifenden Ansatz einzuarbeiten. Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und die Bereitschaft zur interdisziplinär teamorientierten Arbeitsweise erwartet. Weiterhin kommt es auf Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Entscheidungsfähigkeit an. Das Interesse, sich in umfangreiche fachspezifische Fragestellungen und rechtliche Regelwerke vertieft einzuarbeiten, wird erwartet. Für die Hygienekontrollen sind ebenfalls ein gesundes Selbstbewusstsein, entsprechendes Durchsetzungsvermögen, aber auch Taktgefühl und Kontaktfähigkeit entscheidend.

Bei dieser Ausschreibung sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht.
Da Frauen im betroffenen Bereich unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne von § 2 SGB IX sind ebenfalls erwünscht.
Bewerbungen von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt.

Für Außendiensttätigkeiten ist der Führerschein Klasse B erforderlich.

Rechtsverhältnis, Übernahme

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Ihre Einstellung als Auszubildende/r unterliegt den Regelungen nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) und dem Berufsausbildungsgesetzes (BBig). Eine Übernahme nach bestandener Ausbildung ist grundsätzlich vorgesehen.
Die Übernahme erfolgt als tariflich Beschäftigter mit der Entgeltgruppe 9 (Stufe 2) des TVöD.

Ausbildungsinhalte

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Hygienekontrolleure/innen werden während der dreijährigen Ausbildung umfassend auf die zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die Rechts- und Verwaltungskunde, damit der/die Bewerber/in alle notwendigen rechtlichen Kenntnisse für seine Tätigkeit erlangt und die Verfahrensweisen innerhalb der Verwaltung kennenlernt. Weiterhin spielt die Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten eine wichtige
Rolle. Der/die Bewerber/in erlernt u. a. Grundlagen der Biologie, Virologie, Desinfektion, sowie rechtliche Grundlagen des Infektionsschutzes. Ebenso elementar ist der Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden. Dazu werden fachspezifische Unterrichtsinhalte wie die Planung von Land und Raum, Hygiene in der Wohnung, Lärm- und Strahlenschutz, Abfallbeseitigung, Lebensmittelhygiene oder die korrekte Überwachung von Badegewässern vermittelt.

Ausbildungsvergütung, zusätzliche Ausbildungskosten

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Während der Ausbildung erhält der Auszubildende eine monatliche Ausbildungsvergütung in Höhe von derzeit 918,26 € brutto im ersten Ausbildungsjahr, 968,20 € brutto im zweiten Ausbildungsjahr und 1014,02 € brutto im dritten Ausbildungsjahr, sowie eine Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen.
Als zusätzliche Kosten entstehen noch Aufwendungen für den Lehrgang bei Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, die vom Märkischen Kreis getragen werden.

Eckdaten zum Ausbildungsverlauf:

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Der Ausbildungsverlauf (vereinfacht) gliedert sich in verschiedene Ausbildungsabschnitte:

  1. 23 Monate - Praktische Ausbildung in der Ausbildungsbehörde
    • Fachdienst 74 (Gesundheitsschutz und Umweltmedizin 17 Monate)
    • Fachdienst 76 (Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, 2 Monate)
    • Fachdienst 44 (Umweltschutz und Planung, 2 Monate)
    • Fachdienst 30 (Ordnungsamt, 2 Monate)
  2. 7 Monate - Theoretischer Unterricht (in 4 Blöcken)
  3. 6 Monate - Praktische Ausbildung in verschiedenen anderen Behörden wie z.B. Märkische Kliniken, Stadtwerke, Ruhrverband, Hygieneinstitut Gelsenkirchen, Chemisches Untersuchungsamt

Die Ausbildung wird durch den erfolgreichen Abschluss einer schriftlichen und mündlichen Prüfung an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen beendet.

Verfahren

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Die Teilnahme an unserem Auswahlverfahren, das unter anderem aus einem Online-Einstellungstest und im weiteren Verlauf einem Vorstellungsgespräch besteht, ist zwingende Voraussetzung bei der Vergabe der Ausbildungsstellen. Die Testverfahren finden voraussichtlich im Juni 2018 statt. Die Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung ist grundsätzlich vorgesehen.

Ihre Bewerbungsunterlagen laden Sie bitte bis zum 01.06.2018 in unserem Online-Bewerberportal hoch.
Es wäre wünschenswert, wenn Sie EINE PDF-Datei mit allen Dokumenten hochladen. Alternativ können Sie aber auch einzelne PDF-Dokumente hochladen.
Zu einer vollständigen Bewerbung gehören folgende Angaben und Unterlagen von Ihnen:

  • ein Bewerbungsanschreiben (pro Ausbildungsberuf), in dem Sie Ihre Motivation für den jeweiligen Ausbildungsberuf zum Ausdruck bringen
  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • Fotokopien der letzten zwei Schulzeugnisse
  • Nachweise über abgeleistete Praktika, praktiziertes Ehrenamt, Zertifikate, abgeschlossene Ausbildungen etc.

Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im August 2006 sind Sie nicht mehr verpflichtet, Ihren Bewerbungsunterlagen ein Bewerbungsfoto beizulegen. Dieses Gesetz soll Diskriminierung verhindern, da man aus Ihrem Foto das Geschlecht, Alter und Hautfarbe ableiten könnte. Es ist Ihnen daher freigestellt, ob Sie ein Bewerbungsfoto hinzufügen wollen.

Sollten Sie nicht über die technischen Möglichkeiten für eine Online-Bewerbung verfügen, so senden Sie Ihre Bewerbung per Post an:
Märkischer Kreis, Fachdienst Personal, Postfach 2080, 58505 Lüdenscheid
Dabei teilen Sie bitte unbedingt mit, wie Sie telefonisch und/oder per E-Mail erreichbar sind. Reichen Sie aber bitte keine Bewerbungen per E-Mail ein.

Kontakt

Frau Katja Fall
02351 / 966-6204
02351 966886204
k.fall@maerkischer-kreis.de

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Zuletzt aktualisiert am: 13.04.2018