Hilfen zur Erziehung

Wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und Hilfe für die Entwicklung geeignet und notwendig ist, ermittelt die Jugendhilfe den konkreten Hilfebedarf. In die Gespräche werden die Sorgeberechtigten (Eltern) und die Kinder einbezogen.
Es wird ein Hilfeplan erstellt, in dem der Hilfeverlauf und die Ziele gemeinsam beschrieben und verabredet werden. Zu den typischen Formen der Hilfen zur Erziehung zählen:

  • Familienunterstützende Hilfen (Erziehungsberatung, sozialpädagogische Familienhilfe, soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistände)
  • Familienergänzende Hilfen (Tagesgruppe)
  • Familienersetzende/-ergänzende Hilfen (Vollzeitpflege, Heimerziehung/ sonstige Wohnformen, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung)

Einen Anspruch auf diese Hilfen haben all diejenigen Eltern und Kinder, die in der aktuellen Lebenssituation eine entsprechende Erziehung nicht gewährleistet können. Der Anstoß für Hilfen zur Erziehung kann von den Sorgeberechtigten kommen, aber natürlich auch vom Kind oder Jugendlichen ausgehen, denn diese haben das Recht, sich in allen Angelegenheiten der Erziehung und Entwicklung an die Jugendhilfe zu wenden. Hilfen zur Erziehung erfolgen nur auf einvernehmlicher Grundlage. Die Kosten für die notwendigen Hilfemaßnahmen werden vom Märkischen Kreis übernommen, jedoch werden die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten im Einzelfall zu einem Kostenbeitrag verpflichtet.

 

Ansprechpartner

Herr Kientopf
02351 / 966-6626
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FD 55 - Soziale Dienste
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Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2012