11,7 Millionen Euro Zuschussbedarf

Ausschuss beschließt Etat für Jugend und Bildung

Das Berufskolleg an der Hansaallee in Iserlohn ist die größte Schule in Trägerschaft des Kreises. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis
Das Berufskolleg an der Hansaallee in Iserlohn ist die größte Schule in Trägerschaft des Kreises. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 22.11.2018
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Mit einem Zuschussbedarf in Höhe von gut 11,7 Millionen Euro – dem Unterschied aus Erträgen und Aufwendungen – plant der Fachbereich Jugend und Bildung im nächsten Jahr. Die von der Verwaltung beantragten Haushaltsansätze für den Etat im kommenden Jahr standen auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder für den Verwaltungsvorschlag. 

Rückläufig ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an den Berufskollegs des Märkischen Kreises. Sie ist von 11.127 im vergangenen Jahr um 250 auf 10.877 im laufenden Schuljahr gesunken. Das Berufskolleg an der Hansaallee in Iserlohn bleibt einschließlich des Standortes in Menden mit 2.998 Schülerinnen und Schülern das größte der fünf Berufskollegs des Kreises. Das BK für Technik am Raithelplatz in Lüdenscheid kommt auf 2.700 Schüler, das Hönne-Berufskolleg in Menden auf 2.166, das Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Halver auf 1.653 und das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid auf 1.360. 

Anders ist es bei den Förderschulen. Dort stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler von 1.033 im vergangenen Schuljahr auf 1.212 im laufenden. Mit 444 Jungen und Mädchen ist die Mosaik-Schule die größte der fünf Förderschulen des Kreises. Die Schule an der Höh in Lüdenscheid unterrichtet 252 Kinder und Jugendliche, die Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn-Sümmern 223, die Regenbogenschule in Hemer 171 und die Wilhelm-Busch-Schule in Hemer 123. Im nächsten Jahr kommen knapp 230 Jungen und Mädchen der Brabeckschule hinzu. Die Übernahme durch den Kreis ist bereits beschlossen. 

Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses votierten einstimmig die Fortschreibung der jeweiligen Schulentwicklungspläne für die Förderschulen bzw. Berufskollegs. Dazu passt das ebenso einstimmige Ergebnis der Schulpolitiker für die Errichtung des Standortes Altena der Mosaikschule als eigenständige Schule mit zurzeit 213 Jungen und Mädchen ab dem kommenden Schuljahr. Aufgrund der Übernahme der Brabeckschule müssen die Schuleinzugsbereiche neu zugeschnitten werden. Für die Neufassung der Rechtsverordnung gab es eine deutliche Mehrheit im Ausschuss. 

Einstimmig fiel der Beschluss der Politikerinnen und Politiker zur Einrichtung eines Bildungsgangs „Fachpraktikerin/Fachpraktiker für personenbezogene Serviceleistungen“ am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Kreises ab dem nächsten Schuljahr aus. Dabei handelt es sich um einen Beruf im Bereich der Hauswirtschaft. 

Zuletzt aktualisiert am: 23.11.2018