53 ließen sich einbürgern

In diesem Jahr insgesamt 168 Neubürger im Kreis

53 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder erhielten bei der jüngsten Einbürgerungsfeier ihre Urkunden. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
53 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder erhielten bei der jüngsten Einbürgerungsfeier ihre Urkunden. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 06.12.2018
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53 Personen, 33 Frauen und 20 Männern, konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Berufskolleg für Technik des Märkischen Kreises am Raithelplatz in Lüdenscheid deren Einbürgerungsurkunden überreichen. Damit stieg die Anzahl aller Neubürger in diesem Jahr auf 168. Darin nicht enthalten sind die Zahlen für Lüdenscheid und Iserlohn, die eigene Einbürgerungen vornehmen. Die Altersspanne der neuen Staatsbürger bei der jüngsten Feierstunde reicht von einem einjährigen Kind mit polnisch-marokkanischer Staatsangehörigkeit aus Menden bis hin zu zwei 69-jährigen britischen Staatsangehörigen aus Hemer. Die Neu-Märker stammen aus 15 verschiedenen Ländern, einige sind bereits in Deutschland geboren. 


„Unser Kreis hat sich auch deshalb so gut entwickelt, weil hier schon seit langer Zeit Menschen verschiedener Herkunft zusammenleben“, erinnerte Landrat Thomas Gemke an die Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg kamen, später die Gastarbeiter sowie die Spätaussiedler. „Heute sind ein Drittel der Menschen im Kreis ausländische Staatsbürger oder haben einen sogenannten Migrationshintergrund.“ Gemke gratulierte den Eingebürgerten zu deren Entscheidung und bat alle, sich für die in Deutschland geltenden Werte einzusetzen. Er nannte die Anerkennung von persönlicher Freiheit, die Religionsfreiheit, die völlige Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Mann und Frau sowie das Bekenntnis zur Demokratie und das Recht der freien Meinungsäußerung. 


Und so verteilen sich die Neubürger auf die Städte und Gemeinden im Kreis: Menden 19, Hemer 11, Meinerzhagen 7, Werdohl 5, Plettenberg 4, Halver drei, Kierspe und Balve je zwei. 23 von ihnen stammen aus den Ländern der Europäischen Union (43,4 Prozent), 13 aus der Türkei und 17 aus verschiedenen anderen Nationen. Erneut ließen sich vier Personen aus Großbritannien nach Deutschland einbürgern. Landrat Thomas Gemke: „Der Trend bei den Briten hält an, vielleicht hat das auch etwas mit dem Brexit zu tun.“ 


Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde erneut von den Streichern der Musikschule Lüdenscheid.

Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2018