Griff in die Ausgleichsrücklage

Pressemeldung vom 07.12.2018

Der Märkische Kreis soll nächstes Jahr in seine Ausgleichsrücklage greifen und damit eine weitere finanzielle Belastung seiner 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden vermeiden. Das war der Tenor eines gemeinsamen Antrags der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses.


Bei der Einbringung des Etats für 2019 hatten Landrat und Kämmerer eine Kreisumlage, quasi der Beitrag der Städte und Gemeinden, von 41,78 Prozentpunkte vorgeschlagen. Das hätte voraussichtliche Einnahmen aus der Umlage in Höhe von 277,75 Millionen Euro bedeutet. Zwischenzeitlich musste eine weitere Reduzierung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft von 3,268 Millionen in den Haushalt eingerechnet werden. Das und weitere Änderungen hätten eine Verschlechterung des Kreishaushaltes von rund einer Million Euro im Vergleich zum eingebrachten Entwurf bedeutet, was wiederum eine Erhöhung der Umlage erforderlich gemacht hätte.


Das wollten aber alle im Kreistag vertretenen Fraktionen nicht und beschlossen einstimmig, eine Million Euro aus der Ausgleichsrücklage zu entnehmen und dadurch die Kreisumlage gegenüber der Haushaltseinbringung stabil zu halten.

Zuletzt aktualisiert am: 07.12.2018