Ein neuer „Märker“ aus Mauritius

Die Top 10 der Herkunftsländer, der im vergangenen Jahr Eingebürgerten. Grafik: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Die Top 10 der Herkunftsländer, der im vergangenen Jahr Eingebürgerten. Grafik: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 15.01.2019

Sie kommen unter anderem aus dem Sudan, Kamerun, Indien, Angola, Nigeria, Guinea, Thailand und Usbekistan. Jetzt sind sie Deutsche, alle im Märkischen Kreis wohnhaft. Die von Landrat Thomas Gemke im vergangenen Jahr bei vier Einbürgerungsfeiern eingebürgerten 218 Männer, Frauen und Kinder kommen aus 46 verschiedenen Ländern.


 Mit 51 Personen stellt die Türkei erfahrungsgemäß die mit Abstand größte Personengruppe eines Herkunftslandes. Das Kosovo (22) und Griechenland (20) folgen auf den nächsten Plätzen. 9.200 Kilometer und elfeinhalb Flugstunden entfernt ist die vorherige Heimat eines 39-jährigen Neubürgers, der jetzt in Werdohl lebt. Er kam aus dem Inselstaat Mauritius zu seiner Familie nach Werdohl. Der Mann erhielt bei der Einbürgerungsfeier am 12. Juni seine Urkunde.


 Eine medizinische Behandlung war der Grund, warum ein 16-Jähriger aus dem Jemen zu seiner Pflegefamilie nach Menden kam. Eingebürgert wurde der junge Mann am 4. September. An diesem Tag erhielt auch eine 32 Jahre alte Frau aus Äthiopien ihre neue Staatsbürgerschaft. Auch sie lebt jetzt in Menden.

Zuletzt aktualisiert am: 15.01.2019