Countdown läuft

Das RAAM-Team mit dem Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (li). des Partnerkreis Elbe-Elster. Einen Monat vor dem großen Start namen die Sportler an der "RadKulTour" teil. Foto: Torsten Hoffgaard/LKEE
Das RAAM-Team mit dem Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (li). des Partnerkreis Elbe-Elster. Einen Monat vor dem großen Start namen die Sportler an der "RadKulTour" teil. Foto: Torsten Hoffgaard/LKEE

Pressemeldung vom 14.05.2019
|

In einem Monat geht es los: Das härteste Radrennen der Welt „Race Across America“ (RAAM). Und die Burg Altena ist mit dabei. Zumindest auf der Brust des RAAM-Teams 2019 aus dem Märkischen Kreis. Mit vier Fahrern aus Herscheid, Plettenberg und Meinerzhagen und einem großen Team im Rücken wollen sie gemeinsam die 4120 Kilometer quer durch die USA schaffen. Dafür haben sie neun Tage Zeit.
Frank Lachnitt, der Teamchef der 15-köpfigen Truppe, berichtet von den Vorbereitungen in den letzten 30 Tagen: „Die Spannung steigt, alle sind top motiviert und wieder fit, nachdem Markus, einer unser Fahrer bei einer Simulation gestürzt ist.“ Seit kurzem hat das Team die genauen Daten der Strecke – jetzt geht es an die Feinplanung: Wann werden die Fahrerwechsel gemacht, wo befinden sich Supermärkte und Tankstellen. „Wenn man 500 Kilometer durch die Wüste in Arizona muss, sollte man den Tank voll haben.“ Sven Dunker, einer der Fahrer, organisiert momentan die Route entlang der 55 Haltepunkte, an denen die Zeit erfasst wird. Hier ist die Planung jedem Team selbst überlassen.
Darüber hinaus ist noch viel Kleinkram zu erledigen: Autos müssen gemietet, Aufkleber gedruckt, die Team-Bekleidung besorgt werden. Gemeinsam mit Co-Chefin Jana Kopatka und den anderen neun Betreuern will Lachnitt den Stress von den Fahrern fernhalten. „Momentan trainieren die Jungs fast täglich. Das wird in den nächsten Wochen dann runtergeschraubt, damit zum Rennstart am 15. Juni alle Kräfte gesammelt sind.“
Vergangenes Wochenende besuchte das Rennteam den Partnerkreis in Elbe-Elster und nahmen dort an der „RadKulTour 2019“ teil. Das zweitägige Event hatte zum Ziel Natur und Kultur auf dem Fahrrad zu erkunden. „Das war wirklich eine super Zeit“, sagt Lachnitt, der sich über 1500 Euro aus dem befreundeten Landkreis freut. „Natürlich war das Tempo nicht ganz unser normales Trainingstempo für das Rennen.“ Aber Zeit zum Durchatmen muss bei allen bevorstehenden Strapazen auch sein. Doch neben allen sportlichen Herausforderungen liegt dem Team auch ein guter Zweck auf dem Herzen. Ein Teil aller Sponsorengelder oder Werbeeinahmen spenden sie der Palliativstation der Märkischen Kliniken in Lüdenscheid.


Weiterführende Links:
www.facebook.com/RAAMteam2019.de
www.raamteam2019.de


 

Zuletzt aktualisiert am: 14.05.2019