Burg Altena wird multimedial

Kulturausschuss beschließt einstimmig Förderantrag

Die Mitglieder des Kulturausschusses trafen sich zu ihrer jüngsten Sitzung auf der Burg Altena. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Die Mitglieder des Kulturausschusses trafen sich zu ihrer jüngsten Sitzung auf der Burg Altena. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 29.05.2019
| Die Kreisverwaltung soll sich um Fördermittel des Landes aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ für das Projekt „Didaktische und mediale Aufwertung der Burg Altena und des Weyhe-Parks“ bemühen. Das beschlossen die Mitglieder des Kulturausschusses des Märkischen Kreises bei ihrer jüngsten Sitzung einstimmig. Der Tagungsort war eigens auf die Burg Altena verlegt worden, um den Kulturpolitikern bei einem von Museumsleiter Stephan Sensen geführten Rundgang die Möglichkeiten aus dem Förderprojekt aufzuzeigen.

Die Bruttokosten für die didaktische und bauliche Aufwertung des Weyhe-Parks beziffert die Verwaltung auf knapp 820.000 Euro. Darin enthalten wären unter anderem das Freischneiden der Sichtachsen zur Drahtindustrie im Nettetal, Monitore und Infoschilder, Dokumentation der Parkanlage durch Flyer und QR-Codes, ein Themenspielplatz „Ritterburg“, Sitzbänke und Abfallbehälter, Geländer und Handläufe, Wegsanierung und Wegebau.

Die Dauerausstellung in den Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena soll unter anderem multimediale Projektionen bekommen, interaktive Lichtfinger-Pulte, Projektionen von Feuer, Implementierung aller 65 Filme des Multimedia-Guides, einen „Viewer“ auf dem Wehrgang, Ausstatten der Ritterspielecke mit einem Instagram tauglichen Hintergrundfoto der Burg und vieles mehr. Dafür wären nach Schätzung der Kreisverwaltung nochmal 805.000 Euro erforderlich. Wie die Mitglieder des Kulturausschusses erfuhren, ist eine Förderquote durch das Land von bis zu 90 Prozent möglich, wenn die Märkische Kulturstiftung Burg Altena den Förderantrag stellt.

Einen Sachstandsbericht Tourismus Märkischer Kreis gab der dafür zuständige Fachdienstleiter Detlef Krüger. Er kündige einen Relaunch des Tourismus-Portals im Internet an, stellte das neue Netzwerk „We love Märkisches Sauerland“ vor, für die über den Kreis hinausgehende Radroute „Ruhr-Lenne-Achter“ werde ein Video erstellt und vom Wanderbuch muss bereits eine zweite Auflage gedruckt werden, weil die erste mit 5.000 Exemplaren vergriffen ist. Der Kreis ist einer der acht Partner im Projekt „KulturReiseLand-NRW“ von Tourismus NRW. Museumsleiter Stephan Sensen gab einen Überblick über den Stand der Zusammenarbeit mit der „Route der Industriekultur“ sowie dem Verein „WasserEisenLand“.

Museumsleiter Stephan Sensen informierte die Mitglieder des Kulturausschusses bei einem Rundgang durch die Museen. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Museumsleiter Stephan Sensen informierte die Mitglieder des Kulturausschusses bei einem Rundgang durch die Museen. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 29.05.2019