Künftig pauschalierte Elternbeiträge

Schulausschuss tagt in Hemer

Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses besichtigten die Wilhelm-Busch-Schule in Hemer. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses besichtigten die Wilhelm-Busch-Schule in Hemer. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 06.06.2019
| Auf Reisen ging der Schul- und Sportausschuss des Märkischen Kreises für seine jüngste Sitzung. Die Mitglieder tagten in der Wilhelm-Busch-Schule, Förderschule des Märkischen Kreises mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung in Hemer. Zunächst konnten die Ausschussmitglieder vier Schulvertreter aus dem Kreisgebiet als neue Mitglieder begrüßen und verpflichten. Darunter auch Thomas Wosnitza, Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule. Der Kreistag hatte beschlossen, zwei Lehrervertreter mit Stimmrecht und zwei Stellvertreter als beratende Mitglieder des Schul- und Sportausschusses zu wählen.

Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung stand die Änderung der Satzung für die Mittagsverpflegung in den Förderschulen in Trägerschaft des Kreises die einen Ganztagsbetrieb anbieten. Hier werden künftig pauschalisierte Elternanteile erhoben, um den Aufwand für Eltern und Verwaltung zu verringern und auf die steigende Anzahl von Ganztagsgruppen zu reagieren. Die hatte sich in den vergangenen Jahren von fünf auf zehn verdoppelt. Die betroffenen Einrichtungen sind die Schule an der Höh in Lüdenscheid, die Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn-Sümmern sowie die Mosaikschule in Altena und Meinerzhagen. Den gebundenen Ganztag gibt es an der Regenbogenschule in Hemer und der Wilhelm-Busch-Schule. Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig für die Änderung.

Anschließend blieb noch Zeit die Räumlichkeiten der Wilhelm-Busch-Schule zu besichtigen und das Gelände für den geplanten Neubau in Augenschein zu nehmen. Thomas Wosnitza freut sich über die „gute Unterstützung des Kreises“. Er wies aber auch auf die Schwierigkeiten hin. Die Schülerzahlen steigen – nächstes Schuljahr auf 125 Schülerinnen und Schüler – und es ist schwierig ausgebildete Sonderpädagogen zu finden.

Der Ausschuss möchte in seinen nächsten Sitzungen noch weitere Schulen besuchen.


Es blieb auch noch Zeit sich das Grundstück für den geplanten Anbau anzuschauen. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Es blieb auch noch Zeit sich das Grundstück für den geplanten Anbau anzuschauen. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 06.06.2019