Schulpolitiker in Hundertwasser-Schule

Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses tagten in der neuen "Hundertwasser-Schule". Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses tagten in der neuen "Hundertwasser-Schule". Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 27.09.2019
| Noch vor der offiziellen Eröffnung am morgigen Samstag nutzten die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses die Gelegenheit, sich die neue „Hundertwasser-Schule“, Förderschule des Märkischen Kreises Förderschwerpunkte Lernen und Sprache, in Altena anzuschauen. In der ehemaligen Hauptschule Rahmede werden gut 230 Jungen und Mädchen in 17 Klassen unterrichtet, erfuhren die Ausschuss-Mitglieder vom kommissarischen Schulleiter Mathias Malter. Untergebracht sind dort Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Friedensschule Lüdenscheid sowie der Schule am Drehscheider Berg in Altena. Der Kreis investierte rund eine Million Euro in seinen neuen Schulstandort. Beim Tag der offenen Tür haben alle Interessierten Gelegenheit zum Blick hinter die Kulissen der neuen Schule.

Vor dem Rundgang arbeiteten die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses noch die Tagesordnung ihrer aktuellen Sitzung ab. Einstimmig beschlossen die Kreispolitiker die neuen Entgelte für das Schullandheim des Kreises auf der Nordseeinsel Norderney ab dem 1. Januar. Schulklassen zahlen inklusive Vollverpflegung künftig zwischen 30,00 und 33,00 Euro pro Person und Tag, je nach Reisezeit. Gruppen und erwachsenen Privatreisenden werden zwischen 43,00 und 48.00 Euro in Rechnung gestellt. Kinder müssen deutlich weniger zahlen. Die Leitung des Schullandheims erwartet in diesem Jahr rund 23.000 Verpflegungstage – das wäre fast genau das Ergebnis aus den Vorjahren. Der Kostendeckungsgrad, so geht es aus der Vorlage des Kreises hervor, liegt voraussichtlich wieder bei 97 Prozent.
An der Mosaik-Schule, Förderschule des Kreises in Lüdenscheid, soll zum Schuljahr 2020/2021 eine Gruppe im Offenen Ganztag eingerichtet werden. Dafür sprachen sich alle Schulausschuss-Mitglieder aus. Auf Antrag der SPD-Kreistagsfraktion letzte die Verwaltung einen Bericht zum Digital-Packt Schule vor. Dafür stehen dem Kreis voraussichtlich 4,2 Millionen Euro Fördermittel zu. Es gebe aber keine Doppelförderung, war der Hinweis auf das Programm „Schule 2020“. Den Schulen sei eine Frist bis Ende 2021 für die Abgabe der Anträge gesetzt. Schulträger wie der Kreis seien in der Pflicht, ihre Schulen mit einer digitalen Infrastruktur auszustatten, diese in Zukunft zu erhalten und an die weitere technische Entwicklung anzupassen und auszubauen.

Der kommissarische Schulleiter Mathias Malter stellte den Schulpolitikern beim Rundgang seine neue Schule vor. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Der kommissarische Schulleiter Mathias Malter stellte den Schulpolitikern beim Rundgang seine neue Schule vor. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 27.09.2019