Kanadagans hatte Vogelgrippe

Restriktionsgebiet um Seilersee in Iserlohn eingerichtet

Das Restriktionsgebiet umfasst drei Kilometer im Umkreis um den Seilersee in Iserlohn. Grafik: Märkischer Kreis
Das Restriktionsgebiet umfasst drei Kilometer im Umkreis um den Seilersee in Iserlohn. Grafik: Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 21.02.2017
| Die Vogelgrippe ist im Märkischen Kreis angekommen. Wie der Kreis mitteilt, wurde einer in der letzten Woche in Iserlohn am Seilersee verendet aufgefundenen Kanadagans das Virus der Vogelgrippe nachgewiesen. Im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, wurde der hochpathogene Typ H5N8 nachgewiesen. Infektionen beim Menschen durch diesen Typ des Grippevirus sind bisher nicht bekannt.

Im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort wird ein Restriktionsgebiet eingerichtet (siehe Karte) in der Geflügelhalter verpflichtet sind, ihre Ställe mit Desinfektionsmatten an den Zugängen zu sichern. Fremde Personen dürfen die Ställe nicht betreten. Falls keine weiteren mit der Vogelgrippe infizierten Vögel gefunden werden, gelten diese Anordnungen des Märkischen Kreises für 30 Tage. In diesem Gebiet gilt für den genannten Zeitraum Stallplicht für Geflügel. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des FLI unter folgendem Link einsehbar: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/klassische-gefluegelpest.

Zuletzt aktualisiert am: 21.02.2017