Neuer Rettungstransportwagen für Werdohl

Landrat Thomas Gemke überreicht die Fahrzeugschlüssel für den neuen RTW an die Frühschicht der Rettungswache Werdohl. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Landrat Thomas Gemke überreicht die Fahrzeugschlüssel für den neuen RTW an die Frühschicht der Rettungswache Werdohl. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 10.05.2017
Antreten zur Fahrzeugübernahme, hieß es für die Frühschicht der Rettungswache Werdohl. Landrat Thomas Gemke sowie Uwe Krischer und Ralf Bohnert vom Regiebetrieb Rettungsdienst des Märkischen Kreises waren gekommen, um dem stellvertretenden Wachenleiter Patrick Sangermann offiziell die Schlüssel für den neuen Rettungstransportwagen zu überreichen. Der neue RTW ersetzt das Vorgängerfahrzeug, das nach sechs Jahren im Dienst jetzt in die Reserve geht.
Der neue Wagen ist auf Basis eines Mercedes-Sprinter von der Firma Hospimobil in Aurich zum RTW ausgebaut worden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro, ohne medizinische-technische Ausstattung, die grundsätzlich unabhängig vom Fahrzeug beschafft wird. Der Rettungswagen hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,6 Tonnen und einen 190 PS-starken Motor. Zur Ausstattung gehören Automatikgetriebe, Motorvorwärmung, Funk- und Navigationssystem mit direkter Übermittlung des Einsatzortes von der Kreisleitstelle, Unfalldatenspeicher, Klimaanlage, Sondersignalanlage mit Frontblitzern, Heckwarnanlage, Retarder (Luftverwirbelungsbremse), Dieselpartikelfilter, Unfalldatenspeicher, Umfeldbeleuchtung, Kühlschrank (für Medikamente), Wärmefach (Infusionen sollen Körpertemperatur haben), Traumabeleuchtung, Befestigungsmöglichkeit für sperriges Patienteneigentum (z.B. Rollator). Zur medizin-technischen Ausstattung gehören insbesondere Absaugpumpe, Beatmungsgerät, Defibrillator, Telemetrie, Kapnometrie, Spineboard, Schaufeltrage, Vakuum-Matratze, Fahrtrage, Tragestuhl und einiges mehr.
In der Rettungswache Werdohl versehen 28 Rettungsassistentinnen und –assistenten Dienst und besetzten zwei dort stationierte zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) für jeweils 24 Stunden am Tag sowie einen Krankentransportwagen für die Rettungsaußenstelle in Altena-Rosmart für die Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Ein RTW ist mit zwei Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitätern besetzt. Von beiden RTW zusammen werden rund 2.100 Einsätze pro Jahr gefahren.

Zuletzt aktualisiert am: 10.05.2017