Viel zu tun für Baumeister des Kreises

Ausschuss gibt die Mittel für nächstes Jahr frei

Das Gebäude des Berufskollegs in Altena wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgerissen und macht dem Neubau für das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek Platz. Foto: Märkischer Kreis
Das Gebäude des Berufskollegs in Altena wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgerissen und macht dem Neubau für das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek Platz. Foto: Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 07.12.2017
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17,9 Millionen Euro für die kreiseigenen Gebäude und 4,33 Millionen Euro für den Kreisstraßenbau: Mit diesem Geld kann der Regiebetrieb Gebäudemanagement des Märkischen Kreises im kommenden Jahr planen. Die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses gaben die beantragten Mittel für den Etat 2018 bei nur einer Enthaltung frei. Jetzt können die geplanten Instandhaltungen von Grundstücken und Gebäuden, Modernisierung der Technik, der Kreisanteil nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz  sowie dem Programm „Gute Schule 2020“ und die Bewirtschaftungskosten umgesetzt werden.


Über Mangel an Arbeit kann sich das Gebäudemanagement des Kreises schon jetzt nicht beklagen. Abriss des Berufskollegs in Altena voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit Neubau für das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek, der Bau eines Rettungsdienstbedarfszentrums auf Rosmart, Fortführung des Einbaus neuer Fenster an den Kreishäusern sowie die Umsetzung des Investitionsprogramms „Gute Schule 2020“ des Landes NRW mit einem Volumen von rund neun Millionen Euro und die Maßnahmen nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz NRW mit einer Größenordnung von 5,5 Millionen Euro binden Personal.


„Wir haben in den nächsten Jahren ein Bauprogramm in einer Größenordnung von rund 20 Millionen Euro vor uns“, erklärte Gebäudemanager Manfred Fischer den Kreispolitikern im Ausschuss. Um dieses ehrgeizige Pensum überhaupt bewältigen zu können, seien zwei Architekten und eine Architektin neu eingestellt worden. Die Ausschussmitglieder stimmten ausnahmslos für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen.


Abgelehnt, und zwar bei nur einer Ja-Stimme der Antragstellerin, wurde ein Antrag der Fraktion „Die Linke“. Darin sollte die Verwaltung beauftragt werden, zu prüfen, bei der Reinigung zur 100-prozentigen Eigenreinigung zurückzukehren. Zurzeit gilt noch der historische Kreistagsbeschluss 50 Prozent Eigenreinigung, 50 Prozent Fremdfirmen.

Zuletzt aktualisiert am: 07.12.2017