42 wertvolle Ausstellungsstücke nach Wesel

Ab März im neuen LVR-Niederrheinmuseum zu sehen

Äußerste Vorsicht musste auch beim Verladen der 42 Ausstellungsstücke gewahrt bleiben. Foto: Holger Lüders/Märkischer Kreis
Äußerste Vorsicht musste auch beim Verladen der 42 Ausstellungsstücke gewahrt bleiben. Foto: Holger Lüders/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 14.02.2018

Mit 42 Exponaten aus der Dauerausstellung der Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena sowie aus den Beständen des Kunstgutdepots der Museen unterstützt der Kreis die große Sonderausstellung zum Thema "Wesel und die Niederrheinlande. Schätze, die Geschichte erzählen". Sorgfältig verpackt traten die Ausstellungsstücke jetzt den Weg von Altena nach Wesel an, wo die Sonderausstellung am 18. März eröffnet wird.


 Bei den Kunstobjekten handelt es sich um Gemälde, Kupferstiche, Wappentafeln, Möbel, Skulpturen und historische Waffen. In der Werkstatt der Museen Burg Altena wurden eigens für die Ausstellung zwei Möbel restauriert. Weitere Aufträge gingen an Papier- und Gemälderestauratoren. Für die zum Teil empfindlichen Objekte war eine aufwändige Verpackung erforderlich, um Transportschäden vorzubeugen. In Kürze werben diese Kunstobjekte am Niederrhein für die Museen Burg Altena.


 Anlass für die Sonderausstellung ist die Wiedereröffnung des LVR-Niederrheinmuseums, dem früheren Preußenmuseum, das nach einer mehrjährigen Sanierungspause wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit in Wesel mit der neuen Ausstellung zur Geschichte der Stadt und des Niederrheins öffnet. Etwa 350 Objekte aus dem In- und Ausland, darunter viele bedeutende Leihgaben, unter anderem die der Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena, spannen den Bogen vom frühen Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert. Immer wieder stand der Niederrhein im Brennpunkt der europäischen Machtpolitik. Die pulsierenden Lebensadern dieser Region führten in die Niederlande wie auch nach Flandern und Brabant. Die Ausstellung erzählt mit ihren "Schätzen" über spannende, berührende Lebensläufe und Ereignisse und lässt einen großen grenzübergreifenden Kulturraum lebendig werden.


 Mit einem spektakulären Großpanorama eröffnet die Ausstellung "Wesel und die Niederrheinlande" am 18. März im neuen LVR-Niederrheinmuseum. Die 12,65 Meter lange Panorama-Darstellung, die kreisrund angeordnet ist und in die sich der Betrachter mittig hineinstellt, vermittelt lebendig das Marktleben im Herzen Wesels im 16. Jahrhundert.

Alle Exponate mussten sorgfältig verpackt und geschützt werden. Foto: Holger Lüders/Märkischer Kreis
Alle Exponate mussten sorgfältig verpackt und geschützt werden. Foto: Holger Lüders/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 14.02.2018