Beitrag des Märkischen Kreises zur Fortschreibung des Regionalplans an RP übergeben

Landrat Thomas Gemke überreicht Regierungspräsident Hans-Josef Vogel  den Fachbeitrag zur Regionalplanung aus dem Märkischen Kreis. Foto: Regierungspräsidium Arnsberg
Landrat Thomas Gemke überreicht Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Fachbeitrag zur Regionalplanung aus dem Märkischen Kreis. Foto: Regierungspräsidium Arnsberg

Pressemeldung vom 01.06.2018
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Als ein starkes politisches Signal wertete Landrat Thomas Gemke, dass ihn Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Kommunalverwaltung des Märkischen Kreises – unter anderem Vertreter der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen , Jochen Schröder (Geschäftsführer Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis) sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Iserlohn, Menden, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl nach Arnsberg begleiteten, um das Anliegen zu unterstützen.


Mit dem durch das Kölner Büro Jansen erstellten und vom Märkischen Kreis, den kreisangehörigen Kommunen und der Industrie- und Handwerkskammern getragenen Konzept liefert der Märkische Kreis nun einen Fachbeitrag zum Regionalplan – und damit eine Diskussionsgrundlage für die Neuaufstellung des Räumlichen Teilplans für den Märkischen Kreis, den Kreis Olpe und den Kreis Siegen-Wittgenstein.


Insgesamt wurden 50 Suchräume in einer Größenordnung von etwa 1010 ha betrachtet und hinsichtlich ihres Entwicklungspotenzials bewertet. Davon eignen sich 8 Standorte für eine interkommunale Entwicklung. Eine Gewerbeflächenbedarfsprognose bis 2035, eine Untersuchung und Bewertung der Reserven gemäß Siedlungsflächen-Monitoring, eine Brachflächenanalyse und eine Weißflächenanalyse sind ebenfalls Bestandteil der Untersuchung. Zentrales Ergebnis der Untersuchung ist allerdings: Im Märkischen Kreis gibt es nahezu keine Potenzialflächen, die restriktionsfrei sind.


Nötig ist nun eine Analyse und Prüfung des Regionalen Gewerbeflächenkonzeptes seitens des RP hinsichtlich weiterer, nicht wirtschaftlich geprägter Interessen, wie etwa dem Naturschutz, aber auch eine Betrachtung der möglicherweise aus diesen Anpassungen resultierenden Wechselwirkungen mit den benachbarten Kreisen.

Zuletzt aktualisiert am: 01.06.2018