SGVer besuchen polnischen Partnerkreis Ratibor

Im Partnerkreis Ratibor wurde die SGVer aus dem Märkischen Kreis von Landrat Ryszard Winarski herzlich willkommen; Foto: SGV
Im Partnerkreis Ratibor wurde die SGVer aus dem Märkischen Kreis von Landrat Ryszard Winarski herzlich willkommen; Foto: SGV

Pressemeldung vom 18.06.2018

Einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Wandergebiet der Mährischen Pforte und Ausläufern der Mährisch-Schlesischen Beskiden legte eine Gruppe des Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) in Ratibor, dem Partnerkreis des Märkischen Kreises ein.  Wie Harald Kahlert, Vizepräsident des SGV berichtet, wurden die Wanderer aus Herscheid, Iserlohn und Menden dort herzlich von Landrat Ryszard Winarski im Landratsamt empfangen. Den Abend verbrachten die Märker im Eichendorffzentrum in Lubowitz, dessen Entstehung übrigens mit auf den damaligen stellv. Vors. des Bundes der Vertriebenen in NRW, dem Iserlohner Hans-Joachim Muschiol zurückzuführen ist.


Seit 2011 pflegt der SGV Kontakte zum polnischen Wanderverband PTTK und seit 2013 werden gemeinsame Wanderexkursionen durchgeführt. Vom Besuch der Beskiden mit Standquartier in Wisla (Weichsel) waren die SGVer sehr angetan. Allerdings spielte den Wanderern das Wetter einige Streiche. Nach unfreiwilligem längerem  Aufenthalt in einer Berghütte an der schwarzen Weichsel, gelang es dann doch zum 1.220 m hohen Barania Góra (Widderberg) zu wandern. Neben einem Besuch des Schlosses des polnischen Staatspräsidenten in Wisla ging es nach Bielsko-Biała.  Die geplante Wanderung auf der Szyndzielnia musste nach Erreichen des Gipfels aufgrund eines großen Unwetters abgebrochen werden. Das gleiche Schicksal erwischte die SGVer beim Besuch der drittgrößten tschechischen Stadt Ostrava, wo nach einer Stadtbesichtigung eine Wanderung auf dem höchsten Gipfel der mährisch-schlesischen Beskiden, dem 1.323m hohen Lysá hora geplant war. Stattdessen organisierten die polnischen Wanderfreunde die Besichtigung des Bergbaumuseums im Landek-Park, das zu den größten seiner Art in Europa gehört.  Nach so viel schlechtem Wetter sollte auch eine Belohnung folgen: Auf ging es zum 995m hohen Velká Čantoryje. Der Kamm der Čantoryje bildet die Staatsgrenze zwischen Tschechien und Polen und gestattete herrliche Ausblicke auf die umliegenden Höhen. Vor dem Abschied wurden schon erste gemeinsame Pläne zu einem Gegenbesuch der Ratiborer Wanderfreunde im kommenden Jahr im Märkischen Kreis geschmiedet. 


 

Zuletzt aktualisiert am: 18.06.2018