Das E-Auto mit Solarstrom vom Hausdach laden?

Der Märkische Kreis und die Verbraucherzentrale NRW informieren

Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller und die Verbraucherzentrale NRW informieren Hausbesitzer zur Solarstromnutzung, Foto: Ulla Erkens/Märkischer Kreis
Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller und die Verbraucherzentrale NRW informieren Hausbesitzer zur Solarstromnutzung, Foto: Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 12.07.2018

Kann man ein Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage laden? Ja klar, sagen die Klimaschutzbeauftragte des  Märkischen Kreises und die Energieexperten der Verbraucherzentrale NRW. Im Rahmen der Aktion „Solarstrom-Sommer 2018“ laden der Märkische Kreis und die Verbraucherzentrale am kommenden Donnerstag, 19. Juli um 17:30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Gesellschaftsraum 1 der Stadthalle in Meinerzhagen, An der Stadthalle 1, ein. Zwei Wochen später,  am Donnertag, 02. August findet  in Menden ebenfalls  um 17:30 Uhr ein Informationsabend im Naturschutzzentrum „Arche Noah“, Zur Arche 3, statt.  Der  Märkische Kreis ermöglicht Interessierten passend dazu vergünstigte Energieberatungen zu Solarstrom.


„Die jährliche Stromernte auf dem Eigenheim reicht in den meisten Fällen für den Alltag mit dem E-Auto aus“, sagt Energieberater Rainer Kurzawa. Das ist allerdings zunächst eine rein rechnerische Versorgung mit sauberer Energie, denn der Strom vom Dach fließt physisch nicht vollständig in den Wagen. Ein Grund sind zeitliche Verschiebungen: „Ladezeiten und Sonnenzeiten passen vor allem bei Berufspendlern oft nicht so recht zusammen – wer nur nachts und ab dem späten Nachmittag  laden kann, verpasst die meisten Sonnenstunden“, erklärt Andrea Blömer, ebenfalls Energieberaterin bei der Verbraucherzentrale. Abhilfe kann da ein Batteriespeicher schaffen, der die Solarenergie aufnimmt und auch nach Sonnenuntergang bereitstellt. „Wenn dann noch alle Bausteine rund um Module, Wechselrichter, die Ladestation für den Wagen und das E-Auto selbst gut aufeinander abgestimmt sind, ist Fahren mit einem Solarstromanteil von 70 Prozent durchaus möglich“, führen die beiden Experten aus.  Welche Faktoren hier welchen Einfluss haben können, welche Grundinformationen man noch benötigt, um in dieses Zukunftsthema einzusteigen und welche Potenziale die Sonne im Märkischen Kreis überhaupt bietet,  können Interessierte bei den Informationsabenden in Meinerzhagen oder Menden erfahren. Darüber hinaus bietet der Märkische Kreis Hausbesitzern im Rahmen der Aktion vergünstigte  Vor-Ort Beratung zu Solarstrom an. Für die ersten 15 Interessierten aus Meinerzhagen / Kierspe sowie aus Menden/Balve kostet ein 90-minütiger Vor-Ort-Termin nur 30 Euro statt der sonst üblichen 60 Euro.


„Auch wer zunächst nur ein E-Auto oder nur eine Photovoltaikanlage anschaffen möchte, sollte die mögliche Kombination bei der Planung schon berücksichtigen“, betont Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises.  „Sonst kann es passieren, dass mit der ausgewählten Technik die Weichen falsch gestellt werden und eine spätere Entscheidung für Sonne im Tank unnötig schwierig wird.“


Nähere Informationen zur Sonderaktion sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für Beratungen gibt es ab sofort bei Petra Schaller im Kreishaus unter 02351 / 966 6361 oder per Mail unter p.schaller@maerkischer-kreis.de.


Weitere Informationen zum Thema Photovoltaik sind auch auf der Internetseite der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale.nrw abrufbar.


 

Zuletzt aktualisiert am: 12.07.2018