Abrissbagger nagt am KDVZ-Gebäude

Platz für Autohaus und Wohnbebauung

Der Abrissbagger hat am ehemaligen KDVZ-Gebäude schon ganze Arbeit geleistet. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Der Abrissbagger hat am ehemaligen KDVZ-Gebäude schon ganze Arbeit geleistet. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 31.07.2018
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Meter für Meter nagt sich der Abrissbagger durch das Mauerwerk des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der KDVZ-Citkomm am Griesenbrauck in Iserlohn. Seit einigen Tagen sind Mitarbeiter einer Firma aus dem Münsterland dabei das seit Ende September 2015 leerstehende Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. Die Abbrucharbeiten sind zugleich der Startschuss für eine umfangreiche Neugestaltung des Areals. Der Kaufvertrag zwischen dem Märkischen Kreis und einem Iserlohner Unternehmer ist inzwischen unterzeichnet.


 Dort, wo jetzt das ehemalige Verwaltungsgebäude abgebrochen wird, soll ein Autohaus entstehen. Auf dem hinteren Teil ist Wohnbebauung geplant. Dazwischen, Griesenbraucker Straße 6, steht das Gebäude des Märkischen Kreises mit Bürgerbüro, Zulassungsstelle, dem „Zahnärztlichen Dienst“ sowie dem Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen. Der Kreis hat einen Teil des Grundstückes behalten, um sich spätere Erweiterungsmöglichkeiten nicht im wahrsten Sinne zu verbauen.


 Bevor am Griesenbrauck gebaut werden kann, muss die Stadt Iserlohn die Bauleitplanung ändern. Das Verfahren ist angelaufen. Außerdem soll ein verrohrter Bachlauf, der das gesamte Gelände unterquert, in einen neuen natürlichen Bachlauf entlang der Landhauser Straße verlegt werden. Der Kreis hofft dafür auf Zuschüsse aus dem Projekt „Ein Kreis packt aus“. Der ehemalige Teich soll mit geeignetem Aushub von der Baustelle aufgefüllt werden. Geplant ist auch ein Lärmschutzwall zur Landhauser Straße hin, der ebenfalls das neue Wohngebiet vor zu großer Geräuschentwicklung schützen soll. Um das weitere Vorgehen abzusprechen, treffen sich alle Beteiligten Mitte August mit den Behörden.


 Das ehemalige KDVZ-Gebäude hat eine lange Geschichte. Es dienste in der Vergangenheit als Zulassungsstelle, war danach Heimat des IT-Dienstleisters. Ende September 2015 zog die Citkomm in ihr neues Domizil am Sauerlandpark Hemer um. Im Februar 2016 hatte der Kreis der Bezirksregierung Arnsberg das Haus als Flüchtlingsunterkunft angeboten. Gut zweieinhalb Jahre stand es leer.

Der Bagger macht auf dem Grundstück Platz für ein neues Autohaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Der Bagger macht auf dem Grundstück Platz für ein neues Autohaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 31.07.2018